Systemische Therapie in Berlin

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Dipl. Psych. Ines Rein Ab 100€/60 Min.
FreiburgTherapie per Videochat Therapie per Telefon
Abrechnung Krankenkasse: Selbstzahler
Stornierungsbedingungen: Termine bitte bis spätestens 24 Stunden vorher absagen

Therapeut für Systemische Therapie in Berlin

Nach den Ansätzen der Systemischen Therapie, sollten Sie ihre Probleme nicht als Störung Ihrer eigenen Person sehen, sondern viel mehr als Folge einer Störung Ihres sozialen Umfeldes. Ein System kann aus einer Familie, dem Arbeitsumfeld oder der Bildungsstätte bestehen. In einem System üben alle Personen Einfluss aufeinander aus. Wollen Sie mehr über die Wechselwirkungen Ihrer Probleme und Ihres Umfeldes erfahren? Dann kann eine Therapie, die mit einem systemischen Ansatz arbeitet, Ihnen Einblicke darin schenken.

Über das Beziehungszentrum finden Sie ganz unkompliziert und schnell eine Vielzahl an Therapeuten, die den systemischen Ansatz verfolgen und Ihnen das Prinzip "kein Mensch ist eine Insel" näher bringen können. 

Für wen ist eine Systemische Therapie geeignet?

Innerhalb einer Systemischen Therapie können sehr viele unterschiedliche Lebensbereiche betrachtet werden. Die Bereiche erstrecken sich von beruflichen Problemen bis hin zu psychischen Erkrankungen. Folgende Erkrankungen können mit der Systemischen Therapie behandelt werden:

  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Schizophrenie
  • Psychosomatische Krankheiten

Die Systemische Therapie ist der Familientherapie entsprungen. Dementsprechend ist diese Therapieform auch beliebt, um Familienprobleme zu behandeln. Kinder und Jugendliche können problemlos damit (mit-)behandelt werden. Auch in der Paartherapie hat sich die Therapieform bereits bewährt. 

Wie läuft eine Systemische Therapie genau ab?

Zunächst wird der Therapeut ein System aus einem Bereich, in welchem die Probleme des Patienten vermutet werden, genauer betrachten. Vor allem die Beziehungsstrukturen und Verhaltensweisen der verschiedenen Personen des Systems werden unter die Lupe genommen. Ungesunde Beziehungen, ungünstige Verhaltensmuster und schlechte Kommunikation gelten als größte Einflüsse für psychische Probleme. 

Anschließend wird der Therapeut sich auf die Ressourcen des Patienten konzentrieren. Des Öfteren bringen Patienten bereits hilfreiche Fähigkeiten mit, die in der Therapie wirksam eingesetzt werden können. Das Ziel liegt darin, dass starre Muster und festgefahrene Gedanken aufgelöst und somit Konflikte geglättet werden.

Welche Methoden werden eingesetzt?

Der Therapeut kann verschiedene Therapie-Methoden anwenden, damit die Zusammenhänge in dem System sowie Lösungsmöglichkeiten erkannt werden. Hier sind Beispiele für einige dieser Methoden:

Zirkuläre Fragen

Der Patient muss nicht direkt über seine Gefühle sprechen, sondern soll sich in eine Dritte Person versetzen. Ein Perspektivenwechsel kann den Blick für das Gesamtwirken des Systems schärfen. 

Genogramm

Um eine Familienstruktur besser verstehen zu können, werden Patienten dazu aufgefordert ein Genogramm zu erstellen. Dabei wird, neben einem Stammbaum, auch Linien eingezeichnet, die die Beziehungen zwischen den verschiedenen Parteien verdeutlichen.

Familienaufstellung

Bei dieser Methode wird der Patient gebeten, seine Familie in einem Raum zu positionieren. Die Familienmitglieder werden von neutralen außenstehenden Personen dargestellt. Der Therapeut fragt diese Personen, wie sie sich in der Position fühlen. So können Dynamiken innerhalb einer Familienstruktur herausgearbeitet werden.

Voraussetzungen für eine Systemische Therapie

Wird die Systemischen Therapie genutzt, sollten einige Voraussetzungen erfüllen, damit diese greifen kann:

  • Es sollte Vertrauen zwischen dem Therapeuten und Patienten bestehen
  • Der Patient sollte sich auf die Behandlung einlassen können
  • Der Patient muss bereit sein, ein System wie etwa seine Familie, genauer zu betrachten
  • Veränderungen sollten für den Patienten willkommen sein

Wird die Krankenkasse die Kosten für eine Systemische Therapie tragen?

Ja, die Kosten für eine Systemische Therapie werden seit November 2018 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

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