Sexualtherapie

Sexuelle Unlust? Leistungsdruck beim Sex oder sexuelle Funktionsstörungen?

Können Sie sich hier wiederfinden? Viele Menschen leiden aufgrund von traumatischen Erlebnissen oder von der Gesellschaft geprägten "Maßstäben" unter Problemen sexueller Natur, die sich auf das gemeinsame Leben in einer Partnerschaft übertragen können. Eine Möglichkeit diese Störungen anzugehen und die Partnerschaft zu stabilisieren, ist die Sexualtherapie.

Sexualberatung und Sexualtherapie - Was ist das?

Die Sexualberatung kann der erste Schritt sein und als erste Anlaufstelle zur Schaffung von Klarheit und einer ersten Auseinandersetzung mit den sexuellen Problemen genutzt werden.

Ist der Patient mit dem Beratungsresultat unzufrieden oder stellt fest, dass diese nicht ausreicht, um das Problem zu bewältigen, kann eine Sexualtherapie lösungsfördernder und empfehlenswerter sein. Während des Therapieverfahrens wird  tiefgehend nach den Gründen und Ursachen für fehlendes Sexualleben oder Funktionsstörungen der Beteiligten geforscht. Dazu können zählen:

  • Traumatische Erfahrungen mit anderen Partnern
  • Angst vor falschen Erwartungen oder diese nicht zu erfüllen
  • Vorurteile gegenüber sexuellen Stimuli des Partners
  • Vorliegende Probleme innerhalb der Partnerschaft etc.

Das Konzept der Sexualtherapie wurde in den 1970er Jahren in den USA von Masters und Johnson entwickelt. Kontinuierlich weiterentwickelt, soll es der Überwindung von jenen Störungen, jeglichen Schamgefühlen und Angstbeschwerden dienen und damit einhergehend Beziehungskonflikte lösen.

Ablauf und praktische Übungen einer Sexualtherapie

Je nach vorliegender sexueller Störung und Grad der inneren Verankerung dieser kann es wenige bis viele zahlreiche Sitzungen benötigen, um das Problem schrittweise zu lösen.

Ähnlich einer Paartherapie wird während der ersten Sitzungen versucht das Problem und dessen Ursachen durch Gespräche mit den Beteiligten zu ermitteln. Im weiteren Verlauf der Behandlung kommen neben Gesprächen verschiedene Übungen und Elemente andere Therapieverfahren zum Einsatz. Die Übungen sollen dazu dienen, sich schrittweise emotional wieder anzunähern; den Mut zu fassen, um über Gefühle zu sprechen; die gewisse Vertrautheit und Zusammengehörigkeit wiederherzustellen. Sie sind so aufgebaut, dass sie außerhalb der Sitzungen fortgesetzt werden können und sollten.

Wichtig und gleichzeitig Voraussetzung ist eine freiwillige Teilnahme beider Partner, um den Erfolg der Therapie garantieren zu können.

Sexuelle Unlust überwinden und Beziehung wiederbeleben - Wann und für wen sich eine Sexualtherapie anbietet

Sie und Ihr Partner sind mit Ihrem Sexualleben unzufrieden oder fühlen sich in intimen Momenten unwohl, wissen aber nicht wieso? Sie haben das Gefühl, dass Sie Ihre Sorgen, Vorlieben oder Gefühle nicht laut aussprechen können, ohne die Reaktion Ihres Partners im Voraus nicht zu kennen? Sie haben Momente in früheren Beziehungen erlebt, die Sie von reiner Spontanität abhalten oder Seiten an sich oder Ihrem Partner entdeckt, mit denen Sie nicht umzugehen wissen? In all diesen Momenten kann eine Sexualtherapie die richtige für sich sein. Besprechen Sie sich im Voraus mit einem Fachmann oder einer Fachfrau, die Ihnen dies bestätigen können.

Sexualtherapie kann sowohl als Einzeltherapie als auch und vor allem als Paartherapie stattfinden.

Falls Sie eine Sexualtherapie in Erwägung ziehen, finden Sie auf beziehungszentrum.de sehr kompetente Sexualberater und -therapeuten, die Ihnen auch über Online-Beratung weiterhelfen können!